Lob und Kritik am ersten Tag …

Einen Tag nach der Einführung des Mac App Stores hat sich die Community bereits die ersten Meinungen gebildet. Lifehacker.com hat die ersten Erfahrungswerte zusammengefasst und in eine Lob und Kritik Rubrik unterteilt.

Was stört am neuen Mac App Store?

  • Alle bereits gekauften Artikel von Fremdanbietern scheinen nicht auf
    Somit ist auch deren Verwaltung nicht über den MAS möglich. Besonders störend ist dabei das man von zukünftigen Updates ausgeschlossen ist.
  • Keine Test- und Demoversionen.
    Wer bisher Mac Software bezogen hat konnte bei manchen Herstellern eine Demoversion zum Testen runterladen. Dies ist im neuen MAS nicht mehr möglich. Ganz nach dem Motto: Kauf es oder vergiss es!
  • Der Support wird schlechter.
    Da sich nun Apple als Zwischenhändler zwischen dem Entwickler und den Kunden platziert hat ist der direkte Kontakt zum Hersteller oft nicht mehr möglich. Auch schnelle Updates kann der Hersteller nicht mehr anbieten da jedes Updaten zuerst wieder die (strengen) Apple Kontrollen passieren muss.
  • Strenge Apple Restriktionen.
    Wie auch in Apples anderen App Store ist der Handel mit Apps im MAS streng reglementiert. Eine Vielzahl von Restriktionen schränken sowohl die Hersteller als auch die möglichen Funktionen ein. Während das Verbot jeglicher Login-,  Autostart-   und Hintergrundprozessen auch für den Anwender eine sicherheitstechnischen Vorteil bringen kann, zielt das grob formulierte Verbot von “No imitating the UI of other applications” (Inhaltlich etwa: ein Verbotsmöglichkeit von Software die mit Apple Produkten in Konkurrenz treten könnten) eher auf die Geschäftssicherung von Apple selbst ab.

Was sind die Vorzüge des neuen Mac App Stores?

  • Einfach, bequem und einfach bequem.
    Der MAS Store bietet eine wunderbare, gut sortierte Übersicht aller Apps. Man findet sich leicht und schnell zurecht und kann neue Apps bequem mit einem Klick installieren.
  • Hoher Fokus auf die Funktion.
    Der MAS ermöglicht das Erwerben von kleinen, auf die Funktion fokussierte Programme. Mann erspart sich das mit kaufen und installieren von einer Unzahl nicht benötigten Funktionen.
  • Keine nervigen Kopierschutzfunktionen.
    Es muss weder etwas registriert werden noch mit Seriennummern jongliert werden. Man muss es einfach “nur” … tja, kaufen!
  • Spiele, Spiele, Spiele…
    Spass, Spass, Spass,… und vieeel Zeit!
  • iLife und iWork “Apps” können nun getrennt gekauft werden.
    Wer also bspsw. das neue iPhoto haben möchte aber schon mit der uralt Version von Garageband nichts anzufangen wusste wird nun nicht mehr gezwungen das komplette Paket zu kaufen.

Links zu den Artikel bei lifehacker.com:

1 Antwort zu “Lob und Kritik am ersten Tag …”

  1. Bernhard sagt:

    Das mit den Demo-Versionen ist wirklich schade. Bisher konnte man so gut wie jede Software mindestens 15 Tage kostenlos testen. Das ist um einiges fairer.


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